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  Alberti-Chiffre - Wozu ein Alphabet, wenn man zwei nehmen kann bd3311b2f5d733be65fc1785ceaf2f8e





Die Alberti-Chiffre ist wahrscheinlich eine der ersten polyalfabetischen Chiffren. Sie verwendet 2 unterschiedliche Geheimalfabete, mit welchen abwechselnd verschlüsselt wird. Auf diese Weise werden nebeneinanderstehende Buchstaben mit jeweils unterschiedlichen Alphabeten verschlüsselt.



KTA: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
GA1: Z Y X W V U S Q P O N M K J H G F D C I T R E B L A
GA2: A L B E R T I Z Y X W V U S Q P O N M K J H G F D C

Alphabet für Klartext(KTA), Geheimtext (GAn).


In der Analyse zeigt diese Chiffre deutliche Eigenschaften einer polyalfabetischen Verschlüsselung, obwohl es Ähnlichkeiten zur Vigenère-Chiffre gibt, muss man einen eigenen Weg zum Brechen der Verschlüsselung einschlagen. Das liegt vorallem daran dass die Alberti-Chiffre beliebig durchmischte Alphabete nutzt.

Hier ein Beispiel:



KTN: DIES ERTE XTIS TGEH EIM
GT1: WPVC VDIV BIPC ISVQ VPK
GT2: EYRM RNKR FKYM KIRZ RYU
GTR: WYVM VNIR BKPM IIVZ VYK

Nachricht als Klartext(KTN), Geheimtext(GTn),
resultierender Geheimtext (GTR)


Leon Batista Alberti (1404-1472) war ein florentiner Architekt und wahrscheinlich ein Gelehrter, ein Mathematiker der Renaissance. Es sind 10 in lateinischer Sprache überlieferte Bücher erhalten, sowie einige Schriften. Blaise de Vigenère baute seine Chiffren auf den Ideen Albertis auf.



Alberti-Scheibe



Der neue Algorithmus baut auf der Keyword-Chiffre auf.


Signatur: Marcel Brätz 20150728 2.0

I: v1.0 20040602 erste Version
I: Fix: v1.1 20120409 anderes Bedienungskonzept, einfacheres Formular
I: Neue Version: v2.0 20150728 komplett überarbeiteter Algorithmus




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