mbraetz - Kryptographiespielplatz 2.2 FAV MAIL 
  Elben-Schrift (HdR) - Elben-Schrift 03c65f01c7c0a7e0902daecfe25cf619





In den Schriften J. R. R. Tolkiens über Mittelerde wird eine Vielzahl von fiktionalen Sprachen erwähnt. Die bekanntesten sind Quenya und Sindarin, die von den dort lebenden Elben gesprochen werden. Es ist nicht ganz nachweisbar, ob Tolkien zuerst die Sprache erfand und sie anschließend in seinen Geschichten verewigte, oder ob es seine ursprüngliche Intention war, die Erzählungen durch die Sprachen zu bereichern.

Quenya

Quenya war die Sprache der Noldor und Vanyar. Es gab leichte Unterschiede zwischen den Dialekten der Vanyar und der Noldor, die aber kaum ins Gewicht fallen. Manche Leute bezeichnen Telerin (die Sprache der Teleri, die nach Aman gegangen sind) auch als einen Quenya-Dialekt. Doch dies ist strittig. Im allgemeinen war Quenya sehr archaisch und somit dem Ur-Elbischen (auch primitives Elbisch genannt) noch sehr ähnlich. Doch im Laufe der Jahre wurde die Sprache immer weicher. Quenya wurde durch Rumils Schrift die erste geschriebene Sprache. Oft wird Quenya auch als die hohe Sprache bezeichnet. Als gesprochene Sprache war sie in Mittelerde nie sehr gebräuchlich, doch als Schrift- und Zermoniensprache blieb sie lange lebendig.



Ah, wie Gold fallen die Blätter im Winde,
Jahre, lang und ungezählt wie die Zweige der Bäume!


Sindarin

Sindarin ist die Sprache der Grauelben in Mittelerde. Sie veränderte nach dem Erwachen der Elben recht schnell. Als die Noldor nach Mittelerde zurück kamen, war Sindarin Quenya schon so unähnlich geworden, dass die beiden Völker sich kaum noch verständigen konnten. Der ganze Klang der Sprache hatte sich verändert. Dieser Klang passte besser zu den Hügeln, Wäldern und Küsten, wo die Sindar lebten, als der Klang von Quenya. Später wurde Quenya von Thingol, nachdem er von dem Sippenmord erfahren hatte, in Mittelerde verboten. Nun nutzten sogar die Noldor Sindarin für den täglichen Gebrauch. So änderten sie auch ihre Namen.



„Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“



Elbensprache auf der PC-Tastatur

Um eine Computerschrift von Elbensprache zur Verwendung mit lateinischen Tastatur zu erstellen, treffen wir auf viele Probleme. Das Grundproblem ist, dass viele Elbensymbole verschiedene Tone in verschiedenen Sprachen bestimmen können, so dass die Zuordnung der Elbensymbolen zu einer bestimmten Taste auf der Tastatur mit lateinischen Buchstaben immer zu Problemen führen werden. Computer-Tastaturen mit dem lateinischen Alphabet ermöglichen ein leichtes Einführen von zwei Gruppen von Buchstaben (Groß und Klein). Währenddessen gilt in Elbensprache diese Unterscheidung nicht. Also das gesamte Set von Buchstaben wäre unnötig dupliziert. Die Erstellung solcher Schriftart, die diese Bedingungen erfüllt ist sehr schwer, aber Anfang der 90er Jahre hat sich für diese Aufgabe Daniel Steven Smith entschiedet. Dieses System erwies sich als ein logische, effektiv und relativ leicht zu erlernen, deshalb ist als Standard akzeptiert. Schreiben von normalen Text in lateinischen Schrift und dann einfache Übersetzung des Schrift für Elbensprache gibt uns ein String, der aus der Ferne aussieht wie ein Elbenschrift, aber dieser String hat keine Bedeutung in keiner bekannten Sprache. Also bedeutet absolut nichts.



Tastatur nach Daniel Steven Smith




Signatur: Patryk Żuchowski, Anna Jaworska, Piotr Kalucki 20151218 1.0

I: Quelle: http://tengwar.art.pl/tengwar/smith.php
I: Quelle: http://the-lord-of-the-rings.de.tl/Die-Elbensprache.htm
I: Quelle: http://www.quenya.de/
I: Quelle: http://www.sindarin.de/index.html




  © 2000-2015 - mbraetz-webprojects 0.089 sec, 568.4 kB, 674.4 kB (limit: 120 sec)