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  AES-Cipher - AES-Symetrisch dc371fe4a4dccf4e14f8b79c3c8a75cc





Grundlegendes

Um die bereits früh erkannten Schwächen der symmetrischen Verschlüsselung entgegen zu wirken, wurden nach den klassischen Verfahren wie der Caesar- oder der Vigenèr-Chiffre, komplexere Verfahren entwickelt.

Zu diesen Verfahren gehörte unter anderem der Data-Encyption-Stadard (DES). DES ist eine Block-chiffre, welche im Wesentlichen eine Kombination aus One-Time_Pad, Permutations- und Substi-tutionschiffre, die jeweils auf Bitfolgen angewendet werden. Bis Ende der 90er Jahre war DES das Maß der Dinge im Bereich der symmetrischen Verschlüsselung. Um eine noch höhere Sicherheit zu gewährleisten, wurde 1998 eine Ausschreibung für einen neuen US-Verschlüsselungsstandard gestartet und in dessen Verlauf der Advanced Encryption Standard (AES) begründet.

Nach seinen Entwicklern Joan Daemen und Vincent Rijmen wird AES auch Rijndael-Algorithmus genannt (gesprochen wie dt. räindahl)



Quelle: http://bityard.blogspot.de



Der AES-Standard ist somit in die Kategorie der symmetrischen Verschlüsselungen, genauer gesagt in die Kategorie der Blockchiffren einzuordnen.

Der Rijndael-Algorithmus besitzt variable, voneinander unabhängige, Block- und Schlüssellängen von 128, 160, 192, 224 oder 256 Bit. Rijndael bietet ein sehr hohes Maß an Sicherheit.
AES schränkt die Blocklänge auf 128 Bit und die Wahl der Schlüssellänge auf 128, 192 oder 256 Bit ein.

Die Bezeichnungen der drei AES-Varianten AES-128, AES-192 und AES-256 beziehen sich jeweils auf die gewählte Schlüssellänge. Der Algorithmus ist frei verfügbar und darf ohne Lizenzgebühren eingesetzt sowie in Soft- und Hardware implementiert werden. AES-192 und AES-256 sind in den USA für staatliche Dokumente mit höchster Geheimhaltungsstufe zugelassen.

Der Algorithmus

Rijndael ist eine als Substitutions-Permutations-Netzwerk entworfene Blockchiffre. Bei Rijndael können Blocklänge und Schlüssellänge unabhängig voneinander die Werte 128, 160, 192, 224 oder 256 Bits erhalten, während bei AES die Einschränkung der festgelegten Blockgröße von 128 Bit und der Schlüsselgröße von 128, 192 oder 256 Bit gilt.
Jeder Block wird zunächst in eine zweidimensionale Tabelle mit vier Zeilen geschrieben, deren Zellen ein Byte groß sind. Die Anzahl der Spalten variiert somit je nach Blockgröße von 4 (128 Bits) bis 8 (256 Bits).

Jeder Block wird nun nacheinander bestimmten Transformationen unterzogen. Aber anstatt jeden Block einmal mit dem Schlüssel zu verschlüsseln, wendet Rijndael verschiedene Teile des erweiterten Originalschlüssels nacheinander auf den Klartext-Block an. Die Anzahl r dieser Runden variiert und ist von der Schlüssellänge k und Blockgröße b abhängig (beim AES also nur von der Schlüssellänge):



Quelle: Wikipedia.org




Signatur: Holger Lehmann und Konrad Maschke 20160101 1.1

I: Release v1.0 20151218: erste Version
I: Update v1.1 20160101: FIX IV beliebig
I: Quelle: PHP Secure Communications Library v1.00, http://phpseclib.sourceforge.net/
I: Quelle: AES – Symmetric Ciphers Online Tool, http://aes.online-domain-tools.com/
I: Quelle: AES, https://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Encryption_Standard
I: Quelle: AES Online Tool, http://www.cryptool-online.org/




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